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Slalom - Allgemein |
Slalom - Die Domäne der Parkplatz - SpezialistenEine der preiswertesten Formen, mit dem Motorsport zu beginnen, ist zweifellos der Automobil-Slalom. Auf einer Länge bis zu 2.000 Metern (sog. B-Slalom) ist ein Parcours mit Pylonen und Gassen zu absolvieren. Gefahren wird auf Zeit, doch der Schnellste muss nicht der beste Pilot sein, denn für umgeworfene Pylone gibt es Strafpunkte. Eine präzise Fahrweise ist also sehr von Vorteil! Nicht zuletzt deshalb trägt diese Sparte des Motorsports in hohem Maße der Fahrzeugbeherrschung und damit der allgemeinen Verkehrssicherheit bei. Schon mit rund 1.000 Euro ist eine Saison zu bestreiten, zumindest, wenn man zunächst nur die wichtigsten Veränderungen am Fahrzeug vornimmt. Der Preis des Neu- oder Gebrauchtwagens selbst ist dabei natürlich - wie immer in den nachfolgenden Aufzählungen - nicht mitgerechnet. Aber gerade das ist ja der Sinn des kostengünstigen Gruppe G-Reglements: Wer bereits ein Auto hat, soll günstig Sport betreiben können. Nur Gurt und Helm sind vorgeschrieben, empfohlen werden Überrollbügel oder sogar -Käfig und ein Feuerlöscher. Beschränkt wird dieser problemlose Zugang zum Motorsport allerdings durch ein sog. Datenblatt, das sich der Eigentümer des Fahrzeugs beim DMSB besorgen muss. Die kurzfristige Überlegung zu einer Teilnahme bei einem Automobilslalom in der Klasse der Serienmäßigen ist damit leider verwehrt Mit einem Satz normaler Gürtelreifen übersteht ein Anfänger meist eine ganze Saison. Spezielle Slalom-Reifen sind für Einsteiger nicht unbedingt erforderlich, werden von den „Profis“ allerdings obligatorisch benutzt. Für die echten Anfänger gibt es eine eigene Klasse. Dort fahren 18 bis 25-jährige mit serienmäßigen Fahrzeugen unter sich. Das Nenngeld pro Veranstaltung liegt im Schnitt nur bei ca. 25 Euro. Und wer erst einmal so richtig „Rennluft“ geschnuppert hat, leistet es sich deshalb nicht selten, bei 30 Slaloms pro Saison an den Start zu gehen. Für „Fortgeschrittene“ gibt es noch eine Steigerung, den sog. A-Slalom. Dort sind höhere und auch teurere Lizenzen notwendig und die Technik lässt noch größere Spielarten zu, z. B. ist die Verwendung von Rennreifen zulässig. Die Nenngelder sind mit ca. 50 Euro zwar etwas höher, dafür ist die gefahrene Distanz mit maximal 5000 Metern aber auch deutlich länger.
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